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Paule-Papst packt aus – „Ich bin meine eigene Frau!“


Rom (mores) Das lang und jährige Oberhaupt der »Kirche« hat sich bei dem traditionellen, ökumenisch angehauchten Hirtenessen in einem beispiellosen Akt der Selbstbezichtigung geoutet.
     Wie Paul der Päpstliche vor versammelter Mannschaft verkündigte, sei ihm heute Nacht vor dem Spiegel die Dreieinigkeit widerfahren. Das hieße, daß die katholische Kirche ab demnächst drei Päpste auf einmal hätte. Dieser einmalige Vorgang in der religiösen Geschichte „sei wirklich einmalig”, versicherte ein Fürsprecher, und nur deshalb möglich geworden, weil „ER besonders bewandert sei, was Dreieinigkeit angeht”.
     Paul meinte in der spontanen Pressekonferenz, an jenem denkwürdigen 3. September plötzlich erkannt zu haben, daß er sein eigener Vater sei. Zudem entdeckte er deutliche Merkmale seines eigenen Sohnes in sich und schimpfte sich für sein infantiles Plärren energisch aus.
     Dem höchsten Vatikanaer im Staate gelang es, glaubhaft zu machen, daß er aus Gleichberechtigungsgründen nun auch weibliche Elemente verkörpern würde. Damit stellte er sich vehement gegen seine eigenen, erst kürzlich verabschiedeten Konsistorien des „Apostologischen Schreibens über die nur Männern vorenthaltene Priesterweihe”, denen zufolge nur Frauen predigen dürfen.
     Da Paul III. an seinem Beruf hänge wie Pilatus an den Kirchenglocken, sei die Zeit nun reif gewesen, endlich Frau zu werden, führte er vor den Pressevertretern aus. Nur so könne er den ungerechten Folgen seiner eigenen Entschlüsse für sich und seine Person aus dem Weg gehen.
     Auch im Sinne des 1950 verkündeten Dogmas sei Maria ein Vorbildnis in jeglicher Hinsicht.

Das Bild dieser Flasche ging um die Welt –
der Papst und sein „Hl. Geist“

    Spötter spötteln, daß das Überhaupt offensichtlich seiner von ihm selbst postulierten „anglikanischen Krankheit” zum Opfer gefallen sei. Dazu würde seine plötzlich aufwallenden Beatles-Koteletten sowie der überdimensionierte Dudelsack passen. „Cheers, Mylady”, hub er zum Abschluß seiner Audienz an und zog vor den Journalisten seinen „Heiligen Geist” aus der Hose. Die Begründung sei im Zweifelsfall Nebensache.





Weg wieder frei
Shabba’ranks (och) – Die israelische Schattenregierung hat nach 32jähriger Zwischensperrung den Rabatt-Paß wieder für den Durchgangsverkehr freigemacht.
     Wie der Ministervorsitzende Vilh’elm Tel-Awiff auf den offiziellen Feiertätlichkeiten stolz mitteilte, sei damit ein Durchbruch gelungen. Ihm seien zähe Verhandlungen vorausgegangen, die er nicht wieder einholen konnte. Diese Öffnung nach außen sei der erste entscheidende Schritt zur Umsetzung des „Lex Mich”, des Gesetzes zur Verbindung der Kismet-Ebene mit dem Meer.