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Einwegautos die neue Masche
Unter-Hemmden (vrum) – Der kleine Sprühdosenfabrikant Besten aus der Pfalz endeckte bei Probearbeiten an seinem neuen Hundelack zufällig ein unerwartetes Abfall-Produkt: das Einwegautomobil aus der Sprühdose.
     
Eine „AutoDose” enthält nach Herstellerangaben jeweils zehn fahrfertige, aber noch nicht betankte Wagen der Marke Peugeot 5R. Es handelt sich dabei um extrem kompakte, platzsparende Stadtwagen, die bequem in jeder Sprühdose Platz finden. „Damit liegen wir voll im japanischen Trend”, so Herstellervater Bernd Brummbaum.
     Das Spezialbenzin „Roché Ferrari” gibt es in homöpathischen Sprühdosen von der gleichen Firma, jedoch nur von März bis Oktober in den Monaten mit „r”.



     Der einzige Wermutstropfen betrifft das Produkt selbst: Sobald das Auto einen Weg zum zweiten Mal befährt, löst es sich automatisch in einen feinen Dunstnebel von Erbsenklößen auf. Dabei ist der Wagen so intelligent, zu erkennen, wenn jemand diese Beschränkung zu umgehen versucht. Spezis, die meinen, dieselbe Straße in der anderen Fahrtrichtung benutzen zu können, stoßen auf vehementen Widerstand des Gefährts.



Autonome wieder auf Achse
Auf ihrem diesjährigen Sternmarsch zum Mercedes-Gebäude in Stottergart machten sich zehn bis zwanzig Mitglieder der autonomen Szene dafür stark, den Autos endlich revolutionäre Namen zu verpassen. Es gehe einfach nicht mehr an, so Herr Dinkelmühl von der Freien Autofront Bad Radkapp, daß Automobile von den Oberbenzen so dieselige Namen wie „S-Klasse”, „320 i”, „Jahreswagen” oder gar „Corsa®” bekommen. Dies stelle eine Diskriminierung des arbeitenden Proletariats dar. Über die genauen Forderungen diskutieren derweil einige Splittergruppen.














Der neue Puna 17 gtj im Test

Gut trägt er aus der Kurve, der neu Puna 17 gtj mit Fuchsschwanz-Klammer des Würgsburger Herstellers SKY. Und wie im Rückwärtshimmel fühlt man sich auch, wenn man den entsprechenden Gang einlegt.
     Das Modell, das mir von der Augsburger „Puppenkiste” zur Verfügung gestellt wurde – Einhandbedienung, integrierte Saftbar und aufsetzbare Plüschmützen für das Muschivernaschen auf der Autobahn, weist noch einige Schönheitsfehler auf: zum einen ist das Ablagefach für den Lippenstift ergonomisch ungünstig geraten. In der Testfahrt kullerte das wertvolle kosmetische Zubehör der Dame von heute bei schlappen 260 Sachen in einer Haarnadel-Linkskurve glatt unter das Gaspedal und verhinderte weiteres Beschleunigen. Weiterhin zu bemängeln ist der kinderunfreundlich höhergehängte Wasserball.
     Die Straßenlage ist nahezu optimal. Nur in den Bergen und bei leichtem Südwind von der Seite, bei dem immer wieder 3-Kilo-Möwen auf den Kühler klatschen, könnte die Straßenlage noch verbessert werden. Auch die scharfen Rechtskurven sollten nach und nach, wenn das Stadtsäckl es zuläßt, begradigt werden. Ansonsten ist allenfalls zu bemängeln, daß immer noch kein Autobahnzubringer von der A7 zu meiner Tante Hilde in Neuschwanstein gebaut wurde – immer muß ich die Seitenstraßen nehmen, die engen mit viel Gebüsch vor der Frontscheibe.
Mike or the Mechanic