Zur Startseite Über uns Satiren / Einzeltexte Schiefe Briefe Links Gästebuch Impressum

Titelseite

Kultur

Medien

Wissenschaft


   Am grünen Tisch
   Wachstum nimmt zu
   Medizin a.d. Steckdose
   Medikam-Ente d. Woche
   Hut ab!
   Schnäppchen im Krank.
   Top 7-Illness-Charts
   Die Ethik-Ecke

Aktuelles

Technik

Politik

Unterhaltung

Lokales & Sport

Wirtschaft

Leserecke

No News Today - die einzig wahre Zeitung!

Die Medikam-Ente der Woche
In diesem Kasten stellen wir regelmäßig neue Errungenschaften der Medikation vor

Paradoxin: Frisch aus den Labors von Dr. Best Spritz 10 stammt dieses Analgetikum, das sich bei längerer oder einmaliger Anwendung als hübsch tödliches Nervengift entpuppt. Zunächst zersetzt es das logische Denkvermögen des solcherart Behandelten innerhalb bemerkenswerter Zeit – der Delirent leidet plötzlich unter Wahnvorstellungen wie „dieser Satz ist falsch“, „SAT1 bringt ein intelligentes Programm“ und „morgen ist Montag“ – und anschließend verschwindet das Mittelchen spurlos, und läßt nur Ratlosigkeit zurück. Unser Urteil:

Drangsalin: Nicht lange im Trüben, dafür einmal im Rhein, haben die Jungs vom FC Bayer Verdorrmagen gefischt, bis sie ihre neue Wirksubstanz anwendungsreif applikativ an den Mann brachten. Dieser soll nach kurzem Schütteln mit einem Mal eine eigene Strickmode am Hals gehabt haben, mit der er seit kurzem vehement auf den Markt drängt. Nach unserem anfänglichen Dafürhalten meinen wir, hier können die hochbezahlten Profichemiker von Bayer ihr Produkt noch etwas verschärfen, denn die Kollektion erwies sich als zu engmaschig. Unser Urteil:


Hut ab!


Auch das diesjährige große Einstellungsprocedere in der amputativen Fakultät Darmstadt brachte wieder bemerkenswerte Spritzenleistungen ans Tageslicht.
     Wie der Oberchefarzt Eß-Kollaps am Ende der Prüfung stolz von sich gab, haben wieder einmal alle 20% des Jahrgangs bei der Gesellenprüfung zum Kleinchirurgen erfolgreich abgeschnitten.
     Den ersten Platz belegte der Großhansener Rudolf Eißab mit seinem 50 Meter Armabriß, der damit die Konkurrenz auf die sonstigen Plätze losließ. Sehr beeindruckend auch die Vorstellung des magischen Wanderheilers Dr. Oetker, der mehrere Patienten durch bloßes Fresseienschlagen zum Verstummen brachte.
     Das Stechen unter Fünf entschied schließlich der Beinheimer Kandidat G. Rippe für sich, der am offenen Arsch operierte und einen künstlichen Darmverschluß – „der kann jetzt wieder wie er muß” – explantierte.


    Im Rahmen des Förderprojekts „Arzt in 30 Tagen” als Fernlehrgang verleiht die Akademie dreimal im Jahr das goldene Skalpell im Rücken für besondere Verdienste (über 5 Mio deutsches Mark pro Monat).
Fortsatz folgt.

Der Siegerchirurg nach seinem Guinnessbuch-Rekord
im Daueramputieren




Doktor Vomdienst macht wie jeden Morgen im Sankt Leukaemus-Spital Visite. Beim Bett vom schwerlägrigen Ernst Absud bleibt er verblüfft stehen.
     Zwei Minuten später hält der Arzt etwas Wabbeliges in der Hand, woraufhin ihn der Patient fragt: „Was haben Sie mir eigentlich rausgenommen?” – „Na, den Blinddarm!” – „Ach. Aber den habe ich doch schon seit zehn Jahren nicht mehr!” – „Oh – wem gehört der dann? Vermißt hier einer einen?” ruft der Doc in die Runde und winkt damit.