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Eine gute Wahl!
Seit 1991 ging uns (Peter Marwitz und Michael Kuyumcu [vormals Schmidt-Brodersen]) so einiges ordentlich auf den Keks. Onkel Dittmayer war der erste, der für seine penetrante Punika-Oasen-Reklame mit einem unserer geteerten und gefederten Briefe abgestraft wurde.
In der Folge bedachten wir unter verschiedenen Pseudonymen zahlreiche andere Firmen, Behörden und Parteien mit absurden Vorschlägen oder konfrontierten sie mit ihrer ureigenen Bräsigkeit, indem wir uns besonders borniert oder ignorant mit einer wohlgemeinten Anregung an sie wandten (eMails waren noch nicht erfunden!). Einige nahmen uns ernst und schickten uns ebenso ernste wie dadurch lächerliche Antworten, andere spielten humorvoll mit.
Nachdem sich im Laufe der Jahre eine ganze Reihe von Briefwechseln angesammelt hatte, setzten wir die nur scheinbar aberwitzige Idee, diese Werke in einem eigenen Verlag (»Verlag für PerpleXe Prosa und Poesie«) zu verlegen, in die Tat um. Wir nannten das Projekt »Schiefe Briefe« und eben diese können Sie hier online lesen. Und natürlich auch in Buchform bei uns bestellen, für 7, Euro zzgl. Versand.
Ach ja: Einigen Firmen war die erwähnte Bräsigkeit im Nachhinein wohl so unangenehm, daß wir ihren Namen in den Briefen hier beim Kieler Exzess schwärzen mußten.
Das kommt ja nicht von ungefähr.
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